Impfstoffe müssen ein Gemeingut für die Menschheit sein.

Der dreizehnte Newsletter (2021).

Vladi­mir Griun­tal und G. Iablo­n­ovs­kii (UdSSR), Chto eto takoe? («Was ist das?»), 1932.

Liebe Freund*innen

 

Grüße vom Schreib­tisch des Tricon­ti­nen­tal: Insti­tute for Social Rese­arch.

 

Fast drei Millio­nen Menschen sind Berich­ten zufolge an dem neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus (SAR-CoV‑2) gestor­ben, und mehr als 128 Millio­nen Menschen haben sich mit dem Virus infi­ziert, von denen viele lang­an­hal­tende gesund­heit­li­che Folgen davon­tra­gen. Bislang sind etwa 1,5% der 7,7 Milli­ar­den Menschen auf der Welt geimpft worden, doch davon stam­men 80% aus nur 10 Ländern. Im Februar warnte Tricon­ti­nen­tal: Insti­tute for Social Rese­arch vor der «medi­zi­ni­schen Apart­heid», die die bishe­rige Impf­stoff­kam­pa­gne charakterisiert.

 

Seit 1950 feiert die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) am 7. April den Welt­ge­sund­heits­tag. Jedes Jahr stellt die WHO den Tag unter ein ande­res Motto, im letz­ten Jahr war es «Unter­stüt­zung für Pfle­ge­kräfte und Hebam­men». In diesem Jahr lautet das Thema «Eine gerech­tere, gesün­dere Welt schaf­fen», was auf den Kern der medi­zi­ni­schen Apart­heid zielt.

 

Am 1. April veröf­fent­lichte die Inter­na­tio­nale Woche des anti­im­pe­ria­lis­ti­schen Kamp­fes das «Inter­na­tio­nale Mani­fest für das Leben», in dem frei zugäng­li­che Impf­stoffe für alle Menschen gefor­dert werden. Der News­let­ter dieser Woche ist unse­rem Red Alert Nr. 10 gewid­met, der sich – unter Bera­tung von Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen – mit der Notwen­dig­keit eines Volks­impf­stoffs beschäftigt.

Was ist ein Impfstoff?

Infek­ti­ons­krank­hei­ten können zu schwe­ren Erkran­kun­gen und zum Tod führen. Menschen, die die Infek­tion über­le­ben, entwi­ckeln oft einen lang anhal­ten­den Schutz gegen dieselbe Krank­heit. Vor etwa 150 Jahren entdeck­ten Wissenschaftler*innen, dass Infek­tio­nen durch mikro­sko­pisch kleine «Keime» (das, was wir heute als Krank­heits­er­re­ger bezeich­nen) verur­sacht werden, die von Tieren auf Menschen und von Mensch zu Mensch über­tra­gen werden können. Ein klei­ner oder abge­schwäch­ter Teil dieser Erre­ger kann Verän­de­run­gen im Körper auslö­sen, die den Menschen in Zukunft vor schwe­ren Infek­tio­nen schüt­zen. Dies ist das Grund­prin­zip von Impfstoffen.

 

Ein Impf­stoff, der mikro­sko­pisch kleine Mole­küle enthält, die Teile eines Infek­ti­ons­er­re­gers nach­ah­men, kann in den Körper inji­ziert werden, um einen präven­ti­ven Schutz gegen die Krank­heit zu akti­vie­ren. Obwohl ein Impf­stoff nur ein Indi­vi­duum gegen nur einen Erre­ger schützt, können viele Impf­stoffe gemein­sam in orga­ni­sier­ten, groß ange­leg­ten Impf­pro­gram­men entschei­dend für Inter­ven­tio­nen auf gesell­schaft­li­cher Ebene sein.

 

Nicht alle Infek­tio­nen können durch Impf­stoffe verhin­dert werden. Trotz enor­mer finan­zi­el­ler Inves­ti­tio­nen haben wir für bestimmte Infek­ti­ons­krank­hei­ten – wie HIV-AIDS und Mala­ria – aufgrund der biolo­gi­schen Komple­xi­tät dieser Krank­hei­ten noch immer keine zuver­läs­si­gen Impf­stoffe (und werden sie viel­leicht auch nie haben). Die COVID-19-Impf­stoffe konn­ten deshalb so zügig einge­führt werden, weil sie zum größ­ten Teil auf gut bekann­ten biolo­gi­schen Mecha­nis­men in weni­ger komple­xen Krank­heits­si­tua­tio­nen beru­hen. Impf­stoffe sind eine wich­tige Maßnahme zur Eindäm­mung von Infek­ti­ons­epi­de­mien. Aller­dings können gene­ti­sche Verän­de­run­gen in der infek­tiö­sen Mikrobe Impf­stoffe unwirk­sam und die Entwick­lung und den Einsatz neuer Impf­stoffe erfor­der­lich machen.

Roger Melis (DDR), Kinder in der Koll­witz­straße, 1974.

Warum werden nicht alle 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt mit dem COVID-19-Impfstoff versorgt?

 

Einige Zeit nach dem Auftre­ten des neuar­ti­gen Coro­na­vi­rus (SAR-CoV‑2) haben die chine­si­schen Behör­den das Virus sequen­ziert und diese Infor­ma­tio­nen auf einer öffent­li­chen Website publik gemacht. Wissenschaftler*innen aus öffent­li­chen und priva­ten Insti­tu­tio­nen stürz­ten sich auf die Infor­ma­tio­nen, um das Virus besser zu verste­hen und einen Weg zu finden, sowohl seine Auswir­kun­gen auf den mensch­li­chen Körper zu bekämp­fen als auch einen Impf­stoff zu entwi­ckeln, um Menschen gegen die Krank­heit zu immu­ni­sie­ren. Zu diesem Zeit­punkt wurde auf diese Infor­ma­tio­nen kein Patent angemeldet.

 

Inner­halb weni­ger Monate gaben acht Firmen aus dem priva­ten und öffent­li­chen Sektor bekannt, dass sie Impf­stoff­kan­di­da­ten haben: Pfizer/BioNTech, Moderna, Astra­Ze­neca, Nova­vax, John­son & John­son, Sanofi/GSK, Sino­vac, Sino­pharm und Gama­leya. Die Impf­stoffe von Sino­vac, Sino­pharm und Gama­leya werden vom chine­si­schen und russi­schen öffent­li­chen Sektor produ­ziert (bis Mitte März hatten China und Russ­land 800 Millio­nen Dosen an 41 Länder gelie­fert). Die ande­ren werden von priva­ten Firmen herge­stellt, die große Mengen an öffent­li­chen Geldern erhal­ten haben. Moderna zum Beispiel erhielt 2,48 Milli­ar­den Dollar von der US-Regie­rung,  Pfizer erhielt 548 Millio­nen Dollar von der Euro­päi­schen Union und der deut­schen Regie­rung. Diese Firmen steck­ten die öffent­li­chen Gelder in die Herstel­lung eines Impf­stoffs, mach­ten dann enorme Gewinne aus den Verkäu­fen dieses Impf­stof­fes und sicher­ten sich zukünf­tige Gewinne durch Patente. Dies ist nur ein Beispiel für Geschäf­te­ma­che­rei in der Pandemie.

 

Infor­ma­tio­nen über die Anzahl der verkauf­ten und in verschie­dene Teile der Welt trans­por­tier­ten Impf­stoffe ändern sich stän­dig. Dennoch ist inzwi­schen bekannt, dass viele ärmere Natio­nen vor 2023 keine Impf­stoffe für ihre Bevöl­ke­rung haben werden, während der Globale Norden sich mehr Impf­stoffe gesi­chert hat, als benö­tigt – genug, um die Bevöl­ke­rung drei­mal zu impfen. Kanada zum Beispiel hat genug Impf­stoffe, um seine Einwohner*innen fünf­mal zu impfen. Der Globale Norden, mit weni­ger als 14% der Welt­be­völ­ke­rung, hat sich mehr als die Hälfte der zu erwar­ten­den Impf­stoffe gesi­chert. Dies wird als Impf­stoff­hor­tung oder Impf­stoff­na­tio­na­lis­mus bezeichnet.

 

Die Regie­run­gen Indi­ens und Südafri­kas wand­ten sich im Okto­ber 2020 an die Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­tion (WTO) mit der Bitte um einen vorüber­ge­hen­den Verzicht auf Patent­ver­pflich­tun­gen im Rahmen des Über­ein­kom­mens über handels­be­zo­gene Aspekte der Rechte des geis­ti­gen Eigen­tums (TRIPS). Hätte die WTO diesem Verzicht zuge­stimmt, hätten diese Länder gene­ri­sche Versio­nen des Impf­stoffs herstel­len und für eine Massen­imp­fungs­ak­tion kosten­güns­tig vertei­len können. Der Globale Norden jedoch setzte sich gegen diesen Vorschlag ein und argu­men­tierte, dass ein solcher Verzicht – selbst inmit­ten einer Pande­mie – Forschung und Inno­va­tion gehemmt hätte (trotz der Tatsa­che, dass die Impf­stoffe größ­ten­teils mit öffent­li­chen Geldern entwi­ckelt wurden). Länder des Globa­len Nordens konnte den Antrag auf die Ausnah­me­re­ge­lung bei der WTO erfolg­reich blockieren.

 

Schon im April 2020 hat die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) zusam­men mit ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen den COVID-19 Vacci­nes Global Access oder COVAX ins Leben geru­fen. Der Zweck von COVAX ist es, einen gerech­ten Zugang zu den Impf­stof­fen zu gewähr­leis­ten. Das Projekt wird von UNICEF, GAVI, The Vaccine Alli­ance, der Coali­tion for Epide­mic Prepa­red­ness Inno­va­tions (CEPI) und der WHO gelei­tet. Obwohl die Mehr­heit der Länder der Welt der Alli­anz beigetre­ten ist, werden die Impf­stoffe nicht in ausrei­chen­der Menge an den Globa­len Süden verteilt. Eine Studie vom Dezem­ber 2020 ergab, dass im Jahr 2021 fast sieb­zig Länder im Globa­len Süden nur jede zehnte Person werden impfen können.

 

Anstatt den indisch-südafri­ka­ni­schen Antrag auf die Ausnah­me­re­ge­lung zu unter­stüt­zen, befür­wor­tete COVAX einen Vorschlag für ein Patent-Pooling namens Covid-19 Tech­no­logy Access Pool (C‑Tap). Bei diesem Verfah­ren würden sich zwei oder mehr Patent­in­ha­ber darauf eini­gen, ihre Patente unter­ein­an­der oder an belie­bige Dritte zu lizen­zie­ren. COVAX hat bis heute keiner­lei Beiträge von Phar­ma­un­ter­neh­men erhalten.

 

Im Mai 2020 hatte die WHO vorge­schla­gen, eine inter­na­tio­nale COVID-19-Impf­stoff-Soli­da­ri­täts­stu­die zu initi­ie­ren, bei der die WHO die Studi­en­stand­orte in mehre­ren Ländern koor­di­nie­ren würde. Dies hätte dazu geführt, dass aufkom­mende Impf­stoff­kan­di­da­ten schnell und trans­pa­rent in die klini­sche Erpro­bung gegan­gen wären; sie wären in unter­schied­li­chen Popu­la­tio­nen getes­tet worden und man hätte Verglei­che für spezi­fi­sche Stär­ken und Einschrän­kun­gen anstel­len können. Sowohl Big Pharma als auch die Länder des Nordens haben diesen Vorschlag im Keim erstickt.

Joaquín Torres García (Uruguay), Ener­gía Atómica («Atomi­sche Ener­gie»), 1946.

Was bräuchte man, um Basisimpfstoffe für die 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt herzustellen?

 

Die Herstel­lung von Impf­stof­fen vari­iert je nach den konkre­ten Anfor­de­run­gen an die tech­no­lo­gi­sche Platt­form für die Erzeu­gung der jewei­li­gen Infek­ti­ons­nach­ah­mung, die für einen bestimm­ten Impf­stoff verwen­det werden soll. Für COVID-19-Impf­stoffe gibt es viele erfolg­rei­che Platt­for­men. Zwei davon sind die RNA-Impf­stoffe (wie bei Moderna) und die Adeno­vi­rus-Impf­stoffe (wie bei Astra­Ze­neca). Diese Tech­no­lo­gie­platt­for­men sind robust, d.h. wenn das Know-how (einschließ­lich der Geschäfts­ge­heim­nisse für die Impf­stoff­pro­duk­tion) und quali­fi­zier­tes Perso­nal vorhan­den sind und die Produk­ti­ons­li­nien hoch­ska­liert und effi­zi­ent sind, könnte Impf­stoff für die gesamte Mensch­heit produ­ziert werden. Das Wort «wenn» ist kursiv geschrie­ben, weil das bedeu­tendste Hinder­nis der globa­len Impf­stoff­pro­duk­tion genauso auf der kapi­ta­lis­ti­schen Logik der geis­ti­gen Eigen­tums­rechte grün­det wie auf dem Profit­stre­ben, welches einen öffent­li­chen Sektor erstickt, der das soziale Wohl in den Mittel­punkt stel­len würde.

 

Ein inter­me­diä­rer Ansatz zur Impf­stoff­pro­duk­tion verfolgt die groß­tech­ni­sche Herstel­lung von mimi­schen Prote­inen in Fermen­ta­ti­onstanks (der Nova­vax-Impf­stoff beispiels­weise wird so herge­stellt). Für diese Platt­form sind die Aufnah­me­ka­pa­zi­tät und das quali­fi­zierte Perso­nal weiter verbrei­tet. Die Quali­täts­kon­trolle und ‑siche­rung ist bei diesen Platt­for­men von Charge zu Charge stär­ker schwan­kend, was eine Hürde für eine groß­flä­chige, dezen­trale Produk­tion darstellt.

 

Es gibt einen viel einfa­che­ren Weg, die Impf­stoffe herzu­stel­len: den infek­tiö­sen Erre­ger züch­ten, ihn inak­ti­vie­ren (d.h. unge­fähr­lich machen) und ihn in den Körper inji­zie­ren (wie z.B. bei Cova­xin, dem von Bharat in Indien entwi­ckel­ten Impf­stoff). Doch hier gibt es Probleme, denn es ist nicht immer einfach, den schäd­li­chen Erre­ger zu inak­ti­vie­ren und gleich­zei­tig soweit zu erhal­ten, dass die Anti­kör­per entwi­ckelt werden können.

Alfred Eisen­sta­edt (USA), Student Nurses at Roose­velt Hospi­tal («Krankenpflegestudent*innen im Roose­velt-Kran­ken­haus») (1938).

Was bräuchte es, um 7,7 Milliarden Menschen zu impfen?

Um die COVID-19-Impf­stoffe auf der ganzen Welt zu verab­rei­chen, sind drei Kompo­nen­ten zu beachten:

    1. Öffent­li­che Gesund­heits­sys­teme. Wirk­same Impf­pro­gramme erfor­dern robuste öffent­li­che Gesund­heits­sys­teme. Diese sind jedoch in vielen Ländern der Welt durch lang­fris­tige Spar­po­li­tik ausge­höhlt worden. Daher gibt es nicht genü­gend geschul­tes und geüb­tes Perso­nal für die Verab­rei­chung des Impf­stoffs. Da es sich um empfind­li­che Impf­stoffe handelt, muss die Vorbe­rei­tung und Verab­rei­chung des Impf­stoffs von geschul­ten Mitarbeiter*innen des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens durch­ge­führt werden (sowohl um sicher­zu­stel­len, dass der Impf­stoff opti­mal verab­reicht wird, als auch um Neben­wir­kun­gen zu vermeiden).
    2. Trans­port und Kühl­ket­ten. Da regio­nale und natio­nale Impf­stoff­pro­duk­ti­ons­li­nien nicht vorhan­den sind, müssen die Impf­stoffe über weite Stre­cken trans­por­tiert werden. Einige COVID-19-Impf­stoffe, die eine Ultra-Kühl­kette erfor­dern, sind in weiten Teilen des Globa­len Südens schlicht­weg unpraktikabel.
    3. Medi­zi­ni­sche Über­wa­chungs­sys­teme. Schließ­lich müssen gut entwi­ckelte Systeme zur Über­wa­chung der Auswir­kun­gen des Impf­stoffs vorhan­den sein. Dies erfor­dert eine lang­fris­tige Nach­be­ob­ach­tung und sowohl Perso­nal als auch Tech­no­lo­gien, an denen es in ärme­ren Ländern, die durch die globale Wirt­schafts­ord­nung lange Zeit benach­tei­ligt waren, oft mangelt.
Otman Ghalmi (Demo­cra­tic Way/Marokko), Dr. Nawal El-Saadawi (1931–2021), 2021.

Es lohnt sich, die Alma-Ata-Dekla­ra­tion (1978) zur medi­zi­ni­schen Grund­ver­sor­gung und die People’s Char­ter for Health (2000) zu lesen und in Umlauf zu brin­gen. Beide sind starke Erklä­run­gen für einen robus­ten, huma­nen Ansatz in der Gesund­heits­ver­sor­gung. Letz­tere fordert die Abschaf­fung von «Paten­ten auf das Leben», was Patente auf Impf­stoffe einschließt. Es gibt keine Alter­na­tive zu einem Volks­impf­stoff, keine Alter­na­tive zu Leben vor Profit.



Herz­lichst, 

 

Vijay

Ich bin Tricontinental

Pilar Troya Fernán­dez — Forsche­rin im inter­re­gio­na­len Büro

 

Ich koor­di­niere Über­set­zun­gen von Doku­men­ten und Simul­tan­über­set­zun­gen bei Tref­fen und Veran­stal­tun­gen verschie­de­ner Bewe­gun­gen und Verbände popu­lä­rer Bewe­gun­gen. Ich über­setze auch selbst Publi­ka­tio­nen von Tricon­ti­nen­tal aus dem Engli­schen oder Portu­gie­si­schen ins Spani­sche. Außer­dem recher­chiere ich über Frauen, die an der Schnitt­stelle von Femi­nis­mus und Sozia­lis­mus gewirkt haben, spezi­ell über Nela Marti­nez, eine ecua­do­ria­ni­sche Kommu­nis­tin und femi­nis­ti­sche Führe­rin. Mein Haupt­in­ter­esse gilt der popu­lä­ren Frauen- und Femi­nis­mus­be­we­gung und der öffent­li­chen Poli­tik für die Gleich­stel­lung der Geschlechter.

Aus dem Engli­schen von Claire Louise Blaser.