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DDR

“Sozisliasmus ist die beste Prophylaxe!”

Das Gesundheitswesen in der DDR

In der zwei­ten Ausgabe unse­rer Reihe “Studi­ens on the DDR” werden wir das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen der DDR erkun­den, das sich durch einen ganz­heit­li­chen Anspruch und seine kosten­lose Zugäng­lich­keit auszeichnet.

Zuge­schnit­ten auf den Bedarf, nicht auf den Profit und mit dem Fokus auf präven­tive Gesund­heits­ver­sor­gung, baute die DDR hunderte von Kran­ken­häu­sern neben Betriebs­kli­ni­ken und Apothe­ken im gesam­ten kriegs­zer­stör­ten Land. Hunderte von länd­li­chen Ambu­lan­zen und Tausende von Gemein­de­schwes­tern­sta­tio­nen wurden auch in Gebie­ten einge­rich­tet, die weiter von den städ­ti­schen Gesund­heits­ein­rich­tun­gen entfernt waren.
Bis in die 1980er Jahre entwi­ckelte die DDR auch eine leis­tungs­fä­hige staat­li­che Phar­ma­in­dus­trie, die rund 15.000 Mitar­bei­ter beschäf­tigte. Mit der Produk­tion von rund 1.300 verschie­de­nen Arznei­mit­teln deckte diese Indus­trie etwa 80–90% des Arznei­mit­tel­be­darfs der DDR und expor­tierte Medi­ka­mente in die Sowjet­union und andere sozia­lis­ti­sche Länder.

Unsere Studie “Sozia­lis­mus ist die beste Prophy­laxe!” befasst sich einge­hen­der mit diesen Aspek­ten und wird in diesem Sommer veröffentlicht.