HANS WATZEK

Hans Watzek wurde 1932 in der Tsche­cho­slo­wa­kei gebo­ren. Nach dem Ende des Krie­ges wurde seine Fami­lie in die Sowje­ti­sche Besat­zungs­zone in Ostdeutsch­land umge­sie­delt. Dort erlebte er 1945/46 die Boden­re­form. Nach­dem er auf dem Bauern­hof seiner Fami­lie aushalf, studierte er Agrar­wis­sen­schaf­ten in Pots­dam. In den 1960er Jahren arbei­tete er zunächst als Assis­tent in einer Maschi­nen-Trak­to­ren-Station (MTS) und wurde 1965 Vorsit­zen­der einer Land­wirt­schaft­li­chen Produk­ti­ons­ge­nos­sen­schaft (LPG) in Mecklenburg-Vorpommern.

 

1950 trat Watzek der Demo­kra­ti­schen Bauern­par­tei Deutsch­lands (DBD) bei und wurde 1963 Mitglied des Partei­vor­stan­des sowie Abge­ord­ne­ter der Volks­kam­mer. Von Novem­ber 1989 bis April 1990 war er Minis­ter für Land‑, Forst- und Nahrungs­gü­ter­wirt­schaft in der Modrow Regie­rung. Nach dem Ende der DDR war Watzek Mitglied der Partei des Demo­kra­ti­schen Sozia­lis­mus (PDS) und später im Ältes­ten­rat der Partei DIE LINKE.

Weiter Auszüge aus dem Inter­view werden demnächst folgen.

INTERVIEW