JESUS PEÑA IRSULA

Jesus Irsula wurde 1953 auf Kuba gebo­ren. 1966 nam er als Drei­zehn­jäh­ri­ger an einem inter­na­tio­na­len Pionier­la­ger in der Pionier­re­pu­blik Wilhelm Pieck in der DDR teil.

 

Nach seiner Ausbil­dung zum Deutsch­leh­rer arbei­tet Irsula von 1973 bis 1975 als Dozent für Deutsch an der Hoch­schule für Fremd­spra­chen in Havanna. Von 1975 bis 1979 hat er an der Karl-Marx-Univer­si­tät in Leip­zig Germa­nis­tik studiert, und arbei­tete im Anschluss bis 1983 wieder als Dozent für Deutsch in Havanna.

 

Von 1983 bis 1994 hat Irsula als Dolmet­scher und Über­set­zer für die poli­ti­sche Führung Kubas gear­bei­tet. In dieser Funk­tion hat er die deutsch-kuba­ni­schen Bezie­hun­gen miter­lebt, Besu­che hoch­ran­gi­ger Poli­ti­ker aus der DDR und auch der BRD und 1986 eine Reise Fidel Castros in die Sowjet­union zum XXVII. Partei­tag der KPdSU beglei­tet, wo das letzte Gespräch zwischen Fidel Castro und Erich Honecker stattfand.

 

Paral­lel promo­vierte Irsula bis 1990 an der Univer­si­tät Leip­zig in der Germanistik.