Über das bewusste Element beim Aufbau des Sozialismus

In diesem Arti­kel gehen wir der Frage der Verän­de­rung des Verhält­nis­ses der Menschen zu ihrer eige­nen Geschichte im Über­gang vom Kapi­ta­lis­mus zum Sozia­lis­mus nach und disku­tie­ren diese Frage entlang konkre­ter Beispiele aus der Erfah­rung des sozia­lis­ti­schen Aufbaus in der DDR. 

Der Weg zur „sozialistischen Warenproduktion“

In diesem Arti­kel behan­deln wir ökono­mi­sche Probleme und Debat­ten in der DDR während der Peri­ode des sozia­lis­ti­schen Aufbaus (1950–1962). Im Kampf gegen die west­li­che Subver­sion und die jugo­sla­wi­schen Vorstel­lun­gen vom „selbst­ver­wal­te­ten Sozia­lis­mus“ errich­te­ten die SED eine grund­lie­gende Archi­tek­tur sowohl für ihre prak­ti­sche Wirt­schafts­po­li­tik als auch für den Bereich der poli­ti­schen Ökono­mie in der DDR.

Artikel: Die historischen Lehren aus der November Revolution

Am 9. Novem­ber 1918 wurde das Deut­sche Reich gestürzt, nach­dem Massen­er­he­bun­gen die Monar­chie und den Ersten Welt­krieg zu einem Ende gebracht hatten. Die Errun­gen­schaf­ten und Begrenzt­heit der Novem­ber­re­vo­lu­tion haben die Entwick­lung des deut­schen Staa­tes in den 1920er und 1930er Jahre entschei­dend geprägt. Die Analyse der histo­ri­schen Lehren aus der Novem­ber­re­vo­lu­tion war auch ein entschei­den­der Streit­punkt inner­halb der deut­schen Arbei­ter­be­we­gung, denn sie wirft die Frage nach dem Verhält­nis der Arbei­ter­klasse zur Staats­macht auf.