Zusammen mit dem Kiezhaus Agnes Reinhold (Berlin-Wedding) haben wir eine Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung des internationalen 1. Mai erarbeitet.
Ab den 1990er Jahren wurden unter dem Deckmantel des »Neoliberalismus« signifikante Angriffe auf Arbeitsrechte gestartet. Die Deindustrialisierung in ganz Deutschland stürzte die organisierte Arbeiter:innenbewegung in eine Krise, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder stark zurückgegangen. Heute werden hart erkämpfte Rechte wie der 8‑Stunden-Arbeitstag angegriffen, während Milliarden Euro in Aufrüstung gepumpt werden. Der 1. Mai gewinnt an neuer Brisanz – zur Verteidigung von Arbeite:innenrrechten und gegen die falsche Lösung einer Kriegswirtschaft. Mit dieser Ausstellung schauen wir auf die Geschichte des 1. Mai in Berlin und Deutschland von 1890 bis 1990 und eröffnen einen Ausblick auf seine internationale Bedeutung.
Öffnungszeiten: Dienstags 18–20 Uhr, donnerstags 11–14 Uhr, sonntags 14–17 Uhr
Ort: Afrikanische Straße 74, 13351 Berlin – Wedding
Ausstellungsdauer: vom 01. Mai bis 31. Mai 2026
